
Lernen mit mobilen Endgeräten gelingt, wenn es als gemeinsamer Schulentwicklungsprozess geplant wird. Orientierung bietet der Praxisleitfaden „Lernen mit mobilen Endgeräten in Förderschulen“ von KM, ISB und ALP Dillingen. Die Schritte müssen nicht streng nacheinander ablaufen. Wichtig ist, den Überblick zu behalten.
1 · Start
Die Schule klärt gemeinsam, wohin sie sich entwickeln will.
- Welche Chancen bieten digitale Medien unseren Schülerinnen und Schülern?
- Wer steuert den Prozess (Steuergruppe)?
- Wie nehmen wir Kollegium, Eltern und Sachaufwandsträger mit?
2 · Ausstattung
Die Ausstattung folgt der Pädagogik.
- Welche Variante passt: schulweiter Pool, Klassensatz oder feste Zuordnung?
- Welche Geräte und welches Zubehör passen zu Förderschwerpunkt und Alter?
- Wie verwalten wir die Geräte (MDM, reizarme Oberfläche)?
3 · Rahmenbedingungen
Verlässliche Absprachen geben allen Orientierung.
- Welche Regeln gelten im Umgang mit den Geräten?
- Welche Lernumgebung nutzen wir einheitlich (z. B. ByCS)?
- Wie verankern wir die Medienerziehung?
4 · Planung
Hier werden Aufgaben, Zuständigkeiten und Termine verbindlich.
- Wie sieht unser Zeitplan aus?
- Welche Fortbildungen und welches Einarbeitungskonzept braucht das Kollegium?
- Wie bereiten wir Lernende und Eltern vor?
5 · Unterricht
Am Ende zählt das Lernen.
- Was verstehen wir gemeinsam unter gutem Unterricht mit digitalen Medien?
- Wie fördern wir die Medienkompetenz der Lernenden?
- Wie gestalten wir die Zusammenarbeit mit den Eltern?
Begleitend · Qualitätsentwicklung
Die Schule prüft regelmäßig, was wirkt, und entwickelt sich weiter.
- Fördern unsere Maßnahmen das Lernen?
- Was hat sich bewährt, wo können wir nachsteuern?
Sie möchten den Prozess nicht allein gestalten? Wir begleiten Ihre Steuergruppe gern. Die Ansprechpartner finden Sie auf der Seite Beratung.
